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GFB Preis 2026

GFB Preis 2026

GFB-Preis 2026

Stiftung eines Preises für herausragende Bachelor- und Masterarbeiten am Lehrstuhl und Institut für Baumanagement, Digitales Bauen und Robotik im Bauwesen der RWTH Aachen

Unter der Schirmherrschaft der DEGES wird in 2026 der jährliche GFB-Preis für herausragende Abschlussarbeiten an Studierende des Lehrstuhls und Instituts für Baumanagement, Digitales Bauen und Robotik im Bauwesen (ICoM) der RWTH Aachen verliehen.

Die zu prämierenden Arbeiten befassen sich mit aktuellen Themen aus den Bereichen Digitalisierung und Automatisierung im Bauwesen, Baubetrieb und Projektmanagement und wurden innerhalb der letzten zwei Semester (Sommersemester 2025 & Wintersemester 2025/2026) angefertigt. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Gesellschaft zur Förderung des Baubetriebs Aachen e.V. (GFB), die den organisatorischen Rahmen zur Verfügung stellt.

Im Rahmen der Prämierung haben die Preisträgerinnen und Preisträger der besten Bachelor- und besten Masterarbeit die Möglichkeit, einen kurzen Fachvortrag zu halten und ihre Arbeiten einem breiten Publikum vorzustellen.

Die Auszeichnung würdigt die exzellenten Leistungen und das innovative Denken der Studierenden, die durch ihre Abschlussarbeiten einen signifikanten Beitrag zur Wissenschaft geleistet haben.

Als Beurteilungskriterien gelten folgende Aspekte:

1. Akademische Leistung

Nur Arbeiten, die seitens des ICoM mit der Note „sehr gut“ bewertet wurden, werden in die Auswahl einbezogen. Durch die Beschränkung auf Arbeiten mit dieser Bestnote stellt der Förderverein sicher, dass nur die herausragendsten Leistungen ausgezeichnet werden.

2. Originalität und Innovation

Dieses Kriterium bewertet den neuartigen Ansatz oder die originelle Idee, die in der Arbeit präsentiert wird. Arbeiten, die neue Erkenntnisse oder innovative Lösungsansätze liefern, werden bevorzugt, da sie einen wesentlichen Beitrag zur Wissenschaft und Forschung leisten.

3. Wissenschaftliche Qualität und Methodik

Die Qualität der wissenschaftlichen Forschung und die Methodik, die in der Arbeit angewendet werden, sind entscheidend. Dieses Kriterium bewertet die Stärke der Argumentation, die Gültigkeit der verwendeten Methoden sowie die Zuverlässigkeit der Ergebnisse und Schlussfolgerungen.

4. Relevanz und Beitrag zur Fachdisziplin

Die Arbeit soll einen bedeutsamen Beitrag zur Fachdisziplin leisten und relevante Fragen oder Probleme innerhalb des Forschungsbereichs ansprechen. Es werden die potenziellen Auswirkungen der Arbeit auf die Fachgemeinschaft und die Relevanz der Ergebnisse für die gegenwärtigen Herausforderungen bewertet.

5. Einbindung von interdisziplinärem Wissen

Arbeiten, die interdisziplinäres Denken und die Verknüpfung von Erkenntnissen aus verschiedenen Fachgebieten demonstrieren, werden besonders geschätzt, da sie dazu beitragen, komplexe Probleme aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und innovative Lösungen zu entwickeln.

Die Entscheidung über die Preisträgerinnen und Preisträger liegt auf Basis dieser Kriterien beim Vorstand der GFB, der sich zusammensetzt aus:

        • Dr.-Ing. Robert Hartung (Vorsitzender, JOHANN Bunte Bauunternehmung SE & Co. KG)
        • Univ.-Prof. Dr.-Ing Katharina Klemt-Albert (stellv. Vorsitzende, Leiterin des ICoM)
        • Dr.-Ing. Katja Hüske (Schatzmeisterin, Schriftführerin, DB InfraGO)
        • Dipl.-Ing. Karl Arnolds (nesseler grünzig bau gmbh)
        • Dr.-Ing. Tilo Nemuth (Julius Berger International GmbH) und
        • Dipl.-Ing. Andreas Irngartinger (DEGES GmbH).

Die Auswahl wird bis zum 19. Mai 2026 getroffen, sodass die Preisträgerinnen und Preisträger rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung am 11. Juni 2026 informiert werden.

Der Preis ist dotiert

        • für die drei besten Bachelor-Arbeiten mit Preisgeldern von
              • 1.000 EUR für den ersten Platz,
              • 500 EUR für den zweiten Platz und
              • 250 EUR für den dritten Platz sowie
        • für die drei besten Master-Arbeiten mit Preisgeldern von
              • 1.500 EUR für den ersten Platz,
              • 750 EUR für den zweiten Platz und
              • 500 EUR für den dritten Platz

Zusätzlich erhalten alle Prämierten das Angebot, nach dem Masterabschluss ein zweijähriges Trainee-Programm mit unbefristeter Festanstellung bei der DEGES zu absolvieren.

    Der Nominierungsprozess erfolgt auf zwei Arten:

    Studierende können sich aktiv bewerben, indem sie ihre Abschlussarbeit bis zum 15. April 2026 über die Website der GFB einreichen. Zusätzlich können Abschlussarbeiten von Mitarbeitenden des ICoM für die Prämierung vorgeschlagen werden.

     

    Die DEGES betrachtet die Verleihung dieses Preises als äußerst förderlich für die Förderung von Spitzenleistungen in der akademischen Welt und unterstützt daher gerne als Schirmherr diese Initiative.

    Die DEGES ist eine Projektmanagementgesellschaft von Bund und Ländern. Sie verantwortet die Planung und die Baudurchführung für den Neubau und die Erweiterung von Autobahnen und Bundesstraßen. Autobahnprojekte setzt die DEGES im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes um, Bundesstraßenprojekte im Auftrag der Bundesländer.

    Weihnachtsfeier 2025

    Weihnachtsfeier 2025

    Weihnachtsfeier 2025

    Die weihnachtsfeier des icom und der Gfb mit fachlichem austausch zu aktuellen forschungsprojekten, internationalen kooperationen und einem anschließenden bim-workshop

    Im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsfeier am 11.12.2025 kamen die Mitarbeitenden des ICoM und Vereinsmitglieder der GFB zusammen, um das Jahr 2025 gemeinsam ausklingen zu lassen. Neben dem feierlichen Anlass stand vor allem der fachliche Austausch zu aktuellen Forschungsprojekten, internationalen Kooperationen sowie ein Building Information Modeling (BIM)-Workshop zur spielerischen Vermittlung von BIM-Kompetenzen im Mittelpunkt.

    Zu Beginn der Veranstaltung wurden die internationalen Kooperationen des ICoM angesprochen, die im vergangenen Jahr weiter ausgebaut wurden und verdeutlichen, wie stark das Institut inzwischen weltweit vernetzt ist. Die Partnerschaften mit der ETH Zürich, der University of Toronto, der Pennsylvania State University, der Yonsei University sowie dem Tokyo Institute of Technology nicht nur den wissenschaftlichen Austausch, sondern eröffnen auch neue Perspektiven auf globale Herausforderungen im Bauwesen und in der digitalen Transformation.

    Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Forschungsprojekten des Instituts, die vorgestellt wurden und sich mit zukunftsweisenden Fragestellungen im Bereich des Bauens befassen. Dabei erhielten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Ergebnisse, methodische Ansätze sowie die praktischen Anwendungsfelder der Forschung. So wurde beispielsweise der Lösungsansatz des Projekts BIM4People für die aktuellen Herausforderungen papierbasierter Planfeststellungsverfahren vorgestellt, der mithilfe von BIM- und KI-Methoden eine verständlichere Aufbereitung von Planungsunterlagen sowie eine digitale Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ermöglicht. Des Weiteren wurde das Projekt DeConDB vorgestellt, welches sich mit der Entwicklung digitaler und zirkulärer Methoden zur Erschließung von urbanen Minen sowie entsprechende zirkuläre Wertschöpfungsketten zur Wiedereingliederung von Sekundärrohstoffen und zur Nachnutzung von Kraftwerksbauten im Zuge des Braunkohleausstiegs beschäftigt.

    Bevor es zum Ausklang der Weihnachtsfeier kam, fand ein interaktiver Workshop statt, der BIM mit dem Konzept eines Escape Rooms verband. In kleinen Gruppen bewegten sich die Teilnehmenden virtuell durch ein BIM-Modell. Innerhalb des Modells waren an verschiedenen Bauteilen Hinweise und Rätsel versteckt, die gefunden und gelöst werden mussten. Der spielerische Ansatz sorgte für eine kompetitive Atmosphäre, die zugleich die Auseinandersetzung mit dem BIM-Modell förderte und den Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in den Umgang mit einem BIM-Viewer vermittelte.

     

     

    Verleihung der GFB-Preise 2025

    Verleihung der GFB-Preise 2025

    VERLEIHUNG DER GFB-PreisE 2025

    Stiftung eines Preises für herausragende Bachelor- und Masterarbeiten am Lehrstuhl und Institut für Baumanagement, Digitales Bauen und Robotik im Bauwesen der RWTH Aachen

    Am 03. Juni 2025 fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Gesellschaft zur Förderung des Baubetriebs Aachen e.V. (GFB) und anschließend das Sommerfest des Instituts für Baumanagement, Digitales Bauen und Robotik im Bauwesen (ICoM) der RWTH Aachen statt. Ein besonderes Highlight auf der Tagesordnung stellte dabei die Verleihung der GFB-Preise dar. Dieser Preis wird nun zum zweiten Mal an herausragende Abschlussarbeiten von Studierenden des Lehrstuhls und Instituts für Baumanagement, Digitales Bauen und Robotik im Bauwesen (ICoM) der RWTH Aachen unter der Schirmherrschaft der DEGES verliehen.

    Die zu prämierenden Arbeiten befassen sich mit aktuellen Themen aus den Bereichen Digitalisierung und Automatisierung im Bauwesen, Baubetrieb und Projektmanagement und wurden innerhalb der letzten zwei Semester (Sommersemester 2024 & Wintersemester 2024/2025) angefertigt.

    Als Beurteilungskriterien gelten folgende Aspekte:

    1. Akademische Leistung

    2. Originalität und Innovation

    3. Wissenschaftliche Qualität und Methodik

    4. Relevanz und Beitrag zur Fachdisziplin

    5. Einbindung von interdisziplinärem Wissen

    Die Entscheidung über die Preisträgerinnen und Preisträger erfolgte auf Basis dieser Kriterien durch den Vorstand der Gesellschaft zur Förderung des Baubetriebs Aachen e.V..

    Hierbei wurden folgende Preise verliehen:

    Bachelorarbeiten:

    1. Preis (1.000 EUR): Leon Martin, mit einer Arbeit zum Thema „Untersuchung von Indoor-Positionierungssystemen für die ortsgebundene Aufzeichnung von Bauwerksdiagnosedaten“

    2. Preis (500 EUR): Celia Schoenen, mit einer Arbeit zum Thema „Potentialanalyse einer automatisierten Baufortschrittskontrolle für die Erstellung von Tätigkeitsberichten in digitalen Bautagebüchern“

    3. Preis (250 EUR): Ümmü Samara Yilmaz, mit einer Arbeit zum Thema „Prototypische Umsetzung einer 4D-BIM-basierten Routenplanung für mobile Roboter in der Baulogistik unter Verwendung von ROS“

    Masterarbeiten:

    1. Preis (1.500 EUR): Sophie von Zedtwitz, mit einer Arbeit zum Thema „Entwicklung eines Kennzahlensystems zur Termin- und Kosteneinhaltung in der BIM-Abwicklung“

    2. Preis (750 EUR): Lena Wittneben, mit einer Arbeit zum Thema „Identifizierung von Potentialen und Herausforderungen des generativen, KI-gestützten Gebäudeentwurfs für Bürogebäude“

    3. Preis (500 EUR): Robin Karutz, mit einer Arbeit zum Thema „Magnet-Assisted Alignment and Deployment for Reversible Funicular Shell Structures“

    Zusätzlich erhielten alle Prämierten das Angebot, nach dem Masterabschluss ein zweijähriges Trainee-Programm mit unbefristeter Festanstellung bei der DEGES zu absolvieren.

    Im Rahmen der Prämierung hatten die Preisträgerin und Preisträger der besten Bachelor- und besten Masterarbeit die Möglichkeit, einen kurzen Fachvortrag zu halten und ihre Arbeiten einem breiten Publikum vorzustellen. 

    Die DEGES ist eine Projektmanagementgesellschaft von Bund und Ländern. Sie verantwortet die Planung und die Baudurchführung für den Neubau und die Erweiterung von Autobahnen und Bundesstraßen. Autobahnprojekte setzt die DEGES im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes um, Bundesstraßenprojekte im Auftrag der Bundesländer.

    Neue Geschäftsführerin

    Neue Geschäftsführerin

    Wahl der neuen Geschäftsführerin

    Seit dem 01.11.2024 hat die GFB eine neue Geschäftsführerin, Frau Leonie Große-Wilde, welche durch den Vorstand berufen wurde und nun den Verein in dieser Position unterstützen wird.

    Frau Große-Wilde ist seit 2023 unter Univ.-Prof. Dr.-Ing Katharina Klemt-Albert als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Baumanagement, Digitales Bauen und Robotik im Bauwesen (ICoM) an der RWTH Aachen tätig und ist Teil des Teams für zirkuläres Bauen.